24.01. - Am Sonnabend war es nun endlich soweit. Es sollte Angebrandelt werden. Pünktlich zur Abfahrt um 12h setzte in Leezen Schneetreiben ein. Dennoch ließen Achim, sein Sohn Danny und ich uns nicht davon abhalten, den Weg an die Ostsee anzutreten. Die Strassen hatten sich mittlerweile in Schlitterpisten verwandelt und so rutschte auf der B432 auch der erste Wagen in den Graben. Kurzerhand haben wir angepackt und ihn wieder auf die Strasse geschoben. Den Insassen und dem Auto war glücklicherweise nichts passiert und sie konnten gleich wieder durchstarten. Nun aber langsamer als zuvor. Also setzten auch wir die Fahrt fort. Schnell zu Kalle ran und Wattis besorgt und nach nem heissen Tip gefragt. Von Kalle gabs nur Achselzucken. Auch er wußte nicht, was wo gehen könnte. Kurzerhand entschlossen wir uns, den weiten Weg nach Fehmarns Westspitzen Westermakelsdorf anzutreten. Die Bedingungen dort schienen perfekt zu sein. Allerdings begann der Angeltag dann mit einer Materialschlacht. Die rollenden Bleie setzten sich nach einiger Zeit an den reichlich vorhandenen Steinen und Lehmkanten fest, so dass ich bis 18h bereits drei komplette Montagen verloren hatte. Kurz nachgedacht und dann ohne Keulenschnur weitergefischt. Diesmal mit Krallenbleien und siehe da, das Problem war vorbei. Den restlichen Abend gab es keine Hänger mehr. Nur die Fische ließen auf sich warten. Dann aber begannen die Bisse und wir fingen bis Mitternacht durchgängig. Ergebnis war dann, dass jeder ca 15 Aalmuttern an die Haken bekam, die aufgrund der noch bis 31. Januar andauernden Schonzeit wieder schwimmen durften. Ich hatte am Ende des Tages 10 Butt im Eimer in Grössen von 25 - 38cm. Achim und Danny gingen leider leer aus. Um ein Uhr begann dann die Rückfahrt, die aufgrund katastrophaler Strassenverhältnisse fast zwei Stunden Zeit in Anspruch nahm. Alles in allen für mich ein gelungener Saisonstart!
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